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Politik auf Augenhöhe – mein Besuch beim Speeddating an der BBS 1 Gifhorn
 

Am 2. September 2026 war ich als Bürgermeisterkandidatin und Vorsitzende der Bürgerliste Zukunft – Zuversicht – Zusammenhalt (ZZZ) zum politischen Speeddating an der BBS 1 Gifhorn eingeladen.
 

Für mich war diese Veranstaltung eine besonders schöne Gelegenheit, direkt mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Keine langen Reden, keine großen Podien, sondern kleine Gesprächsrunden, unmittelbare Fragen und ein echter Austausch auf Augenhöhe.
 

Und genau das hat sich im Laufe der Veranstaltung entwickelt.

Zu Beginn hatten die Schülerinnen und Schüler vorbereitete Fragezettel vor sich. Doch nach kurzer Zeit passierte etwas, das mich besonders gefreut hat: Die jungen Menschen legten ihre vorgefertigten Fragezettel schließlich zur Seite und begannen, mir ihre eigenen Fragen zu stellen.
 

Diese Fragen waren spontan, direkt, teilweise kritisch und vor allem sehr interessant. Dadurch entstanden Gespräche, die weit über einen vorgegebenen Fragenkatalog hinausgingen.
 

Für mich war das einer der schönsten Momente der Veranstaltung.

Denn Politik lebt nicht davon, vorbereitete Antworten auf vorbereitete Fragen zu geben. Politik lebt davon, miteinander zu sprechen, zuzuhören, nachzufragen und auch unterschiedliche Meinungen auszuhalten.
 

Junge Menschen wissen sehr genau, was sie beschäftigt

Im Laufe des Speeddatings wurde deutlich, dass sich junge Menschen sehr wohl Gedanken darüber machen, was in ihrer Stadt und in ihrem Umfeld passiert.

Wir sprachen über ganz unterschiedliche Themen – unter anderem über Bildung und Ausbildung, Wohnen, Mobilität und ÖPNV, Sicherheit, Digitalisierung, Freizeitmöglichkeiten und die Zukunft unserer Stadt Gifhorn.

Dabei habe ich wieder einmal gemerkt: Junge Menschen wollen ernst genommen werden.
 

Sie möchten nicht nur hören, was Politik ihnen verspricht. Sie wollen wissen, warum Entscheidungen getroffen werden, wie Probleme gelöst werden sollen und welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf ihr eigenes Leben haben.
 

Genau diese Offenheit wünsche ich mir auch für die zukünftige Kommunalpolitik in Gifhorn.

Politik darf nicht über die Köpfe junger Menschen hinweg entscheiden

Viele Entscheidungen, die heute im Rathaus oder im Stadtrat getroffen werden, betreffen gerade die jüngere Generation besonders stark.

Wie entwickeln wir unsere Schulen?

Gibt es bezahlbaren Wohnraum?

Wie gut funktioniert der öffentliche Nahverkehr?

Welche Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten gibt es in unserer Region?

Wie digital und modern ist unsere Verwaltung?

Und nicht zuletzt: Welche finanziellen Belastungen hinterlassen wir den kommenden Generationen?
 

Für mich ist deshalb klar: Wer über die Zukunft Gifhorns entscheidet, muss auch mit denjenigen sprechen, die diese Zukunft einmal tragen werden.

Junge Menschen sind nicht nur die Wählerinnen und Wähler von morgen. Sie sind schon heute ein wichtiger Teil unserer Stadt.

Zuhören gehört für mich zu guter Politik.
 

Ich möchte als Bürgermeisterin eine Politik gestalten, die wieder stärker auf den direkten Austausch mit den Menschen setzt.

Das bedeutet für mich nicht nur zu reden, sondern vor allem auch zuzuhören.

Gerade das Speeddating an der BBS 1 hat gezeigt, wie schnell ein echter Dialog entstehen kann, wenn junge Menschen merken, dass ihre Fragen willkommen sind und ernst genommen werden.
 

Dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihre vorbereiteten Fragezettel weggelegt und ihre eigenen Fragen gestellt haben, war für mich das beste Zeichen dafür, dass aus einer Veranstaltung ein echtes Gespräch geworden ist.

Genau so stelle ich mir politische Begegnung vor: offen, direkt, respektvoll und ohne unnötige Distanz.
 

Danke für den offenen Austausch

Ich möchte mich herzlich bei der BBS 1 Gifhorn, den beteiligten Lehrkräften und ganz besonders bei den Schülerinnen und Schülern für die Einladung und die vielen interessanten Gespräche bedanken.

Ich habe viele Eindrücke und Gedanken aus diesem Tag mitgenommen.

Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie wichtig es ist, Politik nicht nur im Rathaus oder in Sitzungsräumen zu machen, sondern dorthin zu gehen, wo die Menschen sind.
 

Zukunft gestalten heißt für mich auch: zuhören, Fragen zulassen und junge Menschen ernst nehmen.

Jacqueline Kleinhans
Bürgermeisterkandidatin für Gifhorn
Vorsitzende der Bürgerliste Zukunft – Zuversicht – Zusammenhalt (ZZZ)

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