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PRESSEMITTEILUNG 18/26 Dominik Lebendig verlässt AfD-Fraktion in Wesendorf: „Politischer Stillstand statt politischer Arbeit“

  • Autorenbild: Zukunft-Zuversicht- Zusammenhalt Bürgerliste Gifhorn
    Zukunft-Zuversicht- Zusammenhalt Bürgerliste Gifhorn
  • vor 1 Tag
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Wesendorf, 15. August 2026 – Dominik Lebendig zieht die Konsequenzen aus der aus seiner Sicht nicht mehr tragbaren Situation innerhalb der AfD-Fraktion und verlässt die Fraktion sowohl in der Samtgemeinde Wesendorf als auch in der Gemeinde Wesendorf. Sein Urteil fällt deutlich aus:


Die Fraktion habe sich politisch nahezu selbst abgeschafft.

„Eine Fraktion, die nicht mehr regelmäßig zusammenkommt, keine gemeinsamen Ziele entwickelt und kaum eigene politische Initiativen auf den Weg bringt, erfüllt aus meiner Sicht ihren politischen Auftrag nicht mehr. Ich bin gewählt worden, um Politik zu machen – nicht, um politischen Stillstand zu verwalten“, erklärt Lebendig.


Schwere Kritik an der Fraktionsführung Die Verantwortung für diese Entwicklung sieht Lebendig insbesondere bei der bisherigen Fraktionsführung um Andrea Zacharias. Er wirft ihr mangelnde Teamfähigkeit und erhebliche Defizite bei der Organisation gemeinsamer politischer Arbeit vor. Nach seiner Darstellung habe es zuletzt keinerlei Einladungen mehr zu regulären Fraktionssitzungen gegeben. Gleichzeitig seien von der Fraktionsvorsitzenden keine erkennbaren eigenen politischen Anträge in die Gemeinderatssitzungen eingebracht worden.


„Was bleibt von einer Fraktion übrig, wenn nicht mehr gemeinsam beraten, geplant und gearbeitet wird? Aus meiner Sicht nur noch eine Hülle. Eine Fraktion darf kein Selbstzweck sein und sich nur noch um sich selbst drehen.“


Besonders schwer wiegt für Lebendig der Umgang mit engagierten Fraktionsmitgliedern. Wer politische Arbeit habe vorantreiben wollen, sei nach seiner Wahrnehmung nicht unterstützt, sondern teilweise ausgebremst worden. Lebendig kritisiert zudem Entscheidungen bei der Ausschussarbeit. Engagierten Mitgliedern seien nach seiner Darstellung Aufgaben beziehungsweise Ausschusspositionen entzogen worden. Er erhebt dabei den Vorwurf, dass bei einzelnen Entscheidungen der Eindruck entstanden sei, Sitzungsgelder und persönliche Positionen hätten einen höheren Stellenwert erhalten als eine sinnvolle Verteilung der politischen Arbeit.


„Wenn diejenigen ausgebremst werden, die arbeiten wollen, während gleichzeitig kaum eigene politische Impulse kommen, läuft etwas grundsätzlich falsch.“


Bürgermeisterkandidatur endet, bevor sie begonnen hat Auch die nicht zustande gekommene Bürgermeisterkandidatur von Andrea Zacharias steht für Lebendig beispielhaft für die Situation. Bereits vor rund zwei Jahren sei Andrea Zacharias von der AfD öffentlich als zukünftige Bürgermeisterkandidatin von Wesendorf präsentiert worden. Für die Kommunalwahl 2026 sei sie schließlich auf einer Aufstellungsversammlung der AfD auch offiziell als Bürgermeisterkandidatin für Wesendorf aufgestellt worden. Nun tritt sie nicht an. Für Lebendig wirft dieser Vorgang erhebliche Fragen auf:


„Wer sich über Jahre als zukünftige Bürgermeisterkandidatin von Wesendorf präsentieren lässt und sich schließlich auch offiziell aufstellen lässt, muss wissen, welche Verantwortung und welcher organisatorische Aufwand damit verbunden sind. Wenn die Kandidatur anschließend nicht einmal zustande kommt, stellt sich zwangsläufig die Frage: War das politische Selbstüberschätzung oder wurden bereits die grundlegenden Anforderungen einer solchen Kandidatur unterschätzt?“


Für Lebendig steht fest: Wesendorf braucht keine großen Ankündigungen, sondern Menschen, die bereit und in der Lage sind, tatsächlich politische Verantwortung zu übernehmen. Lebendig wechselt zur Bürgerliste ZZZ Dominik Lebendig hat sich inzwischen der Bürgerliste Zukunft – Zuversicht – Zusammenhalt (ZZZ) Gifhorn angeschlossen. Die Bürgerliste tritt bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 in der Samtgemeinde Wesendorf, in der Gemeinde Wesendorf und für den Kreistag Gifhorn an. Für Lebendig ist dieser Schritt zugleich ein politischer Neuanfang:


„Ich habe keine Lust mehr auf innerparteiliche Machtspiele, persönliche Befindlichkeiten und politische Selbstbeschäftigung. Die Bürger wählen uns nicht, damit wir uns mit uns selbst beschäftigen. Sie erwarten zu Recht, dass wir arbeiten, zuhören und Lösungen entwickeln.“


Lebendig will sich künftig auf konkrete kommunalpolitische Sacharbeit konzentrieren und gemeinsam mit der Bürgerliste politische Lösungen für die Menschen vor Ort entwickeln. Seine zukünftige politische Linie fasst er in einem Satz zusammen:


„Ich mache Politik für die Menschen statt gegen sie. Wer gestalten will, muss arbeiten – und genau das werde ich bei der Bürgerliste Zukunft – Zuversicht – Zusammenhalt tun.“


Lebendig sieht seinen Austritt deshalb nicht als Rückzug aus der Politik – sondern als Befreiung von Strukturen, die aus seiner Sicht konstruktive politische Arbeit zunehmend verhindert haben.


„Für mich ist Schluss mit Stillstand und Selbstbeschäftigung. Ich will gestalten. Und dafür braucht es Zukunft, Zuversicht und Zusammenhalt.“


Dominik Lebendig Bürgerliste Zukunft – Zuversicht – Zusammenhalt (ZZZ) Samtgemeinde und Gemeinde Wesendorf


 
 
 

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